Haut- und Haarpflege im Sommer


Was Haar & Haut gut tut
Haut- und Haarpflege im Sommer

Strahlende Sonne, ein kräftiger Sommerregen und chlorreiches Schwimmbadwasser – im Sommer machen unsere Haut und Haare so einiges mit. Damit sie gesund bleiben und unseren sommerlichen Genüssen auch in Zukunft gewachsen sind, hier ein paar Tipps zur Pflege.

„Im Sommer benötigt unser größtes Organ vor allem eines, und das ist Feuchtigkeit – zum einen durch eine ausreichende Getränkezufuhr in Form von Wasser, Saftschorlen und ungesüßten Früchtetees und zum anderen durch eine entsprechende Pflege“, erklärt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK. Wie diese aussieht, schildert die Expertin wie folgt:

Pflege für das Gesicht

Tagsüber das Gesicht in der Sonne räkeln und die warmen Sonnenstrahlen genießen. Natürlich nur mit einem ausreichenden und Hauttyp entsprechenden Sonnenschutz. Und abends der gestressten Gesichtshaut das zuführen, was sie im Sonnenbad verloren hat: Feuchtigkeit. Die Dermatologin empfiehlt eine beruhigende und feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske, die Inhaltsstoffe wie Aloe Vera und Mineralstoffe enthält. Am besten noch die fetthaltige Nachtcreme, die der Haut für den Winter gute Dienste geleistet hat, gegen eine erfrischende Nachtcreme austauschen. Was ist sonst noch zu beachten? „Frauen, die auch im Hochsommer nicht auf Make-up verzichten möchten, sollten unbedingt zu Produkten mit einem integrierten UV-Schutz greifen“, rät die Dermatologin.

Pflege für den Körper

Generell gilt: Ausreichender UV-Schutz, auf den individuellen Hauttyp zugeschnitten. Um die Haut nicht der Aggressivität der Sonne auszusetzen, am besten immer im Schatten aufhalten. Und wer gerade aus dem kühlen Nass kommt, sollte das gründliche Abduschen nicht vergessen, denn Salz oder Chlor können zu Hautreizungen führen. Als pflegende und feuchtigkeitsspendende Produkte nach dem Sonnenbad eignen sich vor allem Aprés-Lotions, die idealerweise das Provitamin B5 enthalten. Dies bindet Feuchtigkeit. Am besten enthält es zusätzlich noch das Vitamin E, das die von der Sonne freigesetzten Radikale neutralisiert. Harnstoff bewahrt die Haut vor dem Austrocknen. Ihr Apotheker berät Sie gerne zu Produkten, die direkt auf Ihren Hauttyp zugeschnitten sind.

Pflege für das Haar

Durch Sonne, Wind und Salz wird das Haar stumpf und spröde. Es sei denn, man greift auf entsprechende Schutz-Sprays zurück und trägt einen Sonnenhut. Nach dem Baden und Schwimmen sollten die Haare mit kühlem Wasser gründlich ausgespült werden. Zur Regeneration des Haars eignen sich verschiedene Öle und Balsame, die extra gegen die sommerlichen Strapazen entwickelt wurden. Welches Präparat genau auf Ihren Haartyp passt, verrät Ihnen Ihr Apotheker.

Haar-Kur selbst gemacht

Zur Pflege von strapaziertem Haar: Eine halbe Avocado mit ein wenig Zitronensaft und Olivenöl zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Diese im trockenen Haar verteilen und etwa eine halbe Stunde unter Frischhaltefolie einwirken lassen. Anschließend mit mildem Shampoo ausspülen. Zur Anwendung einmal pro Woche.

News

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Rotkreuzplatz-Apotheke
Inhaber Natale Vitello
Telefon 089/16 15 33
Fax 089/16 43 23
E-Mail rotkreuzplatz-apotheke@gmx.de