Grippe: Impfsaison hat begonnen


Starke Grippewelle erwartet
Grippe: Impfsaison hat begonnen

Die Grippezeit hat begonnen. Der aktuelle Impfstoff ist den neuen Influenza-Viren angepasst, so dass optimaler Schutz besteht. Der Berufsverband Deutscher Internisten rät vor allem den Risikogruppen zur Impfauffrischung: Chronisch Kranken, Älteren und Kindern.

Impfung auffrischen

Der aktuelle Impfstoff enthält zwei neue Virusstämme. „Diese Zusammensetzung basiert auf den Erkenntnissen der weltweiten Influenzaüberwachung der WHO und berücksichtigt neue Virenstämme, die mit großer Wahrscheinlichkeit im kommenden Winter die saisonale Grippewelle dominieren werden“, erklärt Peter Wutzler von der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV). Der neue Impfwirkstoff ist den neuen Stämmen angepasst, weswegen Gefährdete ihren Impfschutz jährlich auffrischen lassen sollten.

Risikogruppen: Ältere und chronisch Kranke

Besonders wichtig ist die Impfung für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist. Dies betrifft vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke wie Diabetiker. „Ihr Anteil bei den Influenza bedingten Klinikeinweisungen und Todesfällen ist besonders hoch“, betont Wutzler. Auch für Kinder und Jugendliche kann eine Grippe gefährlich werden.

Um rechtzeitig geschützt zu sein, sollten Sie daher jetzt einen Termin für die Impfung mit Ihrem Hausarzt ausmachen. „Wenn nötig sollten Hausarzt und Angehörige ältere und kranke Familienmitglieder von der Notwendigkeit der Impfung überzeugen“, rät Wutzler abschließend.

Optimal für die Impfung ist der Zeitraum von September bis November, da die ersten Grippefälle meist im Dezember auftreten. Zudem dauert es 10 bis 14 Tage, bis das Immunsystem einen wirksamen Schutz gegen Influenza aufgebaut hat.

News

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?
Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?

Gegen die Sucht

E-Zigaretten mit Nikotin unterstützen einen Rauchstopp offenbar etwas besser als Nikotinpflaster oder -kaugummis. Doch die Mehrheit schafft den Ausstieg auch damit nicht. Und ob E-Zigaretten langfristig beim Aufhören helfen, ist noch offen.   mehr

Warnung vor Tiefkühlbeeren
Warnung vor Tiefkühlbeeren

Keime überleben die Kälte

Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.   mehr

Nitrospray richtig anwenden
Nitrospray richtig anwenden

Bei Brustenge und Herzschmerzen

Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.   mehr

Dem Testosteron-Abfall entgegen wirken

Mann fährt mit Hund an der Leine auf einem Fahrrad einen See entlang.

Bewegung und Alkoholverzicht

Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Rotkreuzplatz-Apotheke
Inhaber Natale Vitello
Telefon 089/16 15 33
Fax 089/16 43 23
E-Mail rotkreuzplatz-apotheke@gmx.de